Weltweit sind Menschen, die sich nicht ihrem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht identifizieren, mit Diskriminierung, Stigmatisierung und Kriminalisierung konfrontiert. Dies führt unter anderem dazu, dass Menschen aus der Trans*Community keinen gleichwertigen und damit guten Zugang zu Angeboten aus den Gesundheitsbereichen haben, so auch zu HIV-bezogener Beratung, Testung und medizinischer Behandlung.
Laut UNAIDS haben Trans*Personen statistisch gesehen ein 13fach erhöhtes Risiko für eine HIV-Infektion. Der Zusammenhang zwischen Diskriminierung und HIV-Epidemie ist offensichtlich.
Die ÖAG spricht sich klar gegen Diskriminierung aus und befürwortet alle Bemühungen, die einen adäquaten Zugang zu HIV-Testung und HIV-Therapie für alle Menschen fördern.